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Bittere Niederlage im Kellerduell

vor 16 Stunden
3 Min. Lesezeit

Am vergangenen Sonntag gastierte die 1. Mannschaft des FC Niederweningen beim Tabellenvorletzten aus Embrach. Die Ausgangslage war klar: Mit einem Sieg konnte Nidi die rote Laterne an den direkten Konkurrenten weiterreichen und den Anschluss an die anderen Teams im Tabellenkeller wiederherstellen. Entsprechend motiviert reiste das Fanionteam nach Embrach. Drei Punkte waren das erklärte Ziel.

Nidi startete gut in die Partie und übernahm von Beginn weg das Zepter. Der Ball lief sauber durch die eigenen Reihen und spielerisch war man den Gastgebern klar überlegen. Embrach stand tief in der eigenen Hälfte und versuchte sein Glück hauptsächlich mit hohen Bällen. Nidi dominierte die erste halbe Stunde, ohne sich dabei jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Je länger die erste Halbzeit dauerte, desto mehr liess der Druck nach. Embrach fand allmählich besser ins Spiel und kam vereinzelt zu offensiven Aktionen. In der 37. Minute folgte dann der bittere Rückschlag. Nach einem Eckball blieben die Gastgeber hartnäckig, brachten den Ball erneut über die Aussenbahn gefährlich vors Tor und erzielten entgegen dem bisherigen Spielverlauf das 1:0. Mit diesem Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gastgeber den Schwung gleich mit und waren nun die bessere Mannschaft. Besonders der eingewechselte, pfeilschnelle Huber stellte die Nidi-Defensive immer wieder vor grosse Probleme. Die Hintermannschaft hielt jedoch irgendwie stand und verhinderte einen weiteren Gegentreffer. Nach und nach fand Nidi wieder besser ins Spiel und übernahm erneut das Spieldiktat. Nun gelang es auch, den vielen Ballbesitz endlich in gefährliche Torchancen umzumünzen.

Nach rund einer Stunde schien der verdiente Ausgleich Tatsache zu sein. Nino hämmerte den Ball mit einem wuchtigen Abschluss in die Maschen und liess Nidi jubeln. Doch die Freude hielt nur kurz. Der Linienrichter hob die Fahne und entschied auf Abseits. Eine zumindest höchst fragwürdige Entscheidung, denn die Position schien eher regulär gewesen zu sein. Statt 1:1 stand es weiterhin 1:0.

Nidi liess sich davon nicht beirren und spielte weiter mutig nach vorne. Das Fanionteam erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten und drückte vehement auf den Ausgleich.

Gemessen am spielerischen Aufwand und den Chancen wäre dieser längst überfällig gewesen. Doch wie so oft in dieser Saison fehlte im entscheidenden Moment das nötige Wettkampfglück und die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Und so kam es, wie es kommen musste. Erneut nach einem Eckball schlug Embrach zu und erhöhte auf 2:0. Die endgültige Entscheidung in einem Spiel, in welchem Nidi über weite Strecken die bessere Mannschaft gewesen war.

Am Ende steht eine enorm bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Statt die rote Laterne weiterzureichen, verliert Nidi den Anschluss an die anderen Mannschaften im Tabellenkeller. Dabei muss man auch nichts schönreden: Wer solche Spiele nicht gewinnt, steht am Ende der Tabelle. So einfach und gleichzeitig so bitter ist der Fussball.

Dennoch stimmt der eingeschlagene Weg. Spielerisch zeigt das junge Fanionteam immer wieder, dass es in dieser Liga mithalten kann. Nun gilt es, sich für den betriebenen Aufwand endlich auch mit Punkten zu belohnen. Die Mannschaft wird den eingeschlagenen Weg

gemeinsam weitergehen, weiter hart arbeiten und alles daransetzen, das Ruder herumzureissen.

Viel Zeit zum Grübeln bleibt ohnehin nicht. Es steht eine englische Woche auf dem Programm.

Bereits am Mittwoch gastiert Nidi im Cup beim FC Srbija auf dem Juchhof. Anpfiff ist um 20.00 Uhr.

Am Samstag folgt dann das nächste Highlight auf der heimischen Huebwis.

Mit dem grossen FC Veltheim wartet der nächste starke Gegner.

Und das endlich wieder zur besten Sendezeit des Regio-Zirkus: Samstagabend, 18.00 Uhr, Flutlicht und Fussball auf der Huebwis!

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